25.02.2026
Fazit
- Kurze Verweildauer
- Ideal auch für kleinere Kinder
- Gut geeignet für den ersten Museumsbesuch mit Kindern
- Kinderfreundliches Museum
- Spielecke vorhanden
- Freundliches Personal
- Freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahre
- Günstiger Eintritt
- Tolle Lage in der Innenstadt
- Interessante Ausstellung rund um Blechspielzeuge
- Sitzgelegenheiten vorhanden
- Zum Teil wären noch detailliertere Erklärungen toll
- Kleiner Museumsshop
- Recht überschaubar
- Keine Kartenzahlung möglich
Das Museum ist eine echte Überraschung und besonders für Familien mit jüngeren Kindern ein toller Einstieg in die Museumswelt. Die überschaubare Größe, die kurze Verweildauer und die interaktiven Elemente machen den Besuch angenehm und stressfrei. Gerade die Ausstellung rund um das Blechspielzeug ist spannend aufbereitet und weckt auch bei Erwachsenen viele Erinnerungen. Dazu kommen die zentrale Lage, die fairen Eintrittspreise und das freundliche Personal, was den Aufenthalt rundum positiv abrundet. Natürlich darf man kein riesiges Erlebnismuseum erwarten. Das Museum ist eher klein und an manchen Stellen hätten wir uns noch etwas ausführlichere Erklärungen gewünscht. Auch die fehlende Kartenzahlung sollte man im Hinterkopf behalten. Insgesamt ist es jedoch ein liebevoll gestaltetes, kinderfreundliches Museum, das sich ideal für einen kurzen, lehrreichen Ausflug in der Innenstadt eignet.
Vorwort
Museen mit Kindern klingen im ersten Moment für den einen oder anderen gar nicht entspannend. Man hat direkt ruhige große Räume im Kopf und denkt ständig an sein eigenes „pssst“. Aber dennoch ist ein Besuch im richtigen Museum gar kein Problem!
Bereits im Deutsche Bahn Museum oder auch auf der Cadolzburg durften wir feststellen, dass es auch anders geht und es sogar Spaß machen kann 🚃
Parken, Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Parken könnt ihr nicht nur relativ unkompliziert auf dem Marktplatz (wenn da etwas frei ist), umliegend ist auch immer wieder etwas frei oder im Parkhaus „Bachstraße Parking“. Es ist gebührenpflichtig und hat eine Höchstparkdauer von drei Stunden.
Und vom Zirndorfer Bahnhof lauft ihr ungefähr fünf Minuten zum Museum.
Die Öffnungszeiten haben wir wieder von der Webseite gemopst. (Dort findet ihr auch Infos zu Veranstaltungen, Führungen und zum Museum an sich):
Dienstag bis Sonntag: 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Juli und August:
Dienstag bis Donnerstag: 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag bis Sonntag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Und auch die Eintrittspreise habe ich mir wieder geschnappt:
| Erwachsene | 5 € |
| Kinder und Jugendliche vom vollendeten 6. bis zum vollendeten 17. Lebensjahr | 3 € |
| Kinder unter 6 Jahre | frei |
| Schüler und Studenten / Wehrdienstleistende / Bundesfreiwilligendienstleistende / Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte (gegen entsprechenden Nachweis) | 3 € |
| Familien (ein oder zwei Erwachsen und deren Kinder) | 13 € |
| Gruppen ab 10 Personen (je Person) | 3 € |
| Personen mit einem nachgewiesenen Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 unter Vorlage des Schwerbehindertenausweis (Begleitpersonen sind frei, wenn die schwerbehinderte Person laut Ausweis auf eine Begleitperson angewiesen ist) | 3 € |
| Schüler im Klassenverband / Mittagsbetreung / Hort bzw. Kindertagesstätte (ohne Führung, je Person) | 1,50€ |
Die Karten könnt ihr vor Ort an der Kasse kaufen, hier wird man sehr freundlich empfangen. Bedenkt allerdings, dass keine Kartenzahlung möglich ist.
Das Museum
Zunächst wird man sehr herzlich empfangen, man kann auch direkt seine Jacke in der Garderobe aufhängen. Wir haben eine kurze Erklärung zum Museum bekommen, wo wir was finden. Und dann geht’s auch schon los.
Man sollte zu Beginn auch direkt erwähnen, dass das Museum sehr überschaubar ist, nicht was den Inhalt angeht, aber was die Größe angeht.
Im Erdgeschoss findet ihr alles zur Geschichte und Entwicklung der Zirndorfer Blechspielzeugindustrie. Mir war gar nicht bewusst, dass Zirndorf ebenfalls seit dem 19. Jahrhundert Blechspielzeug produziert und sogar exportiert. Man lernt also noch richtig was!
Und im Obergeschoss erfahrt ihr dann einiges über Zirndorf während des 30-jährigen Krieges.
Gerade die Ausstellung zu den Spielzeugen hat unserer Tochter am besten gefallen und man selbst staunt über so einiges, mit dem man selbst noch gespielt hat 🤫
Man erfährt einiges über die einzelnen Hersteller, dennoch hat uns an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen mehr Info gefehlt. Aber insgesamt geht man schlauer wieder nach Hause als vorher!
Besonders toll finden wir die interaktiven Elemente wie zum Beispiel Klappen an den Wänden mit Fragen. Hier kann man größere Kids schon miträtseln lassen.
Auch die Ausstellung im Obergeschoss war nicht nur für uns Große interessant. Vor allem das Miniaturlager lädt zum Beobachten und Entdecken ein. Hier konnten wir uns auf Bänken auch kurz setzen und gemeinsam die Szenerie beobachten.
Die beiden Soldaten im letzten Zimmer sind ein tolles Fotomotiv und sehr eindrucksvoll.
Wer zwischendurch oder am Ende dann noch etwas spielen möchte, der kann an der Brio-Eisbahn im Untergeschoss Züge fahren lassen. Auch hier gibt es wieder Sitzgelegenheiten.
Aufgrund der Größe fühlt man sich hier so heimelig, da hat man gar kein ungutes Gefühl, wenn die Kids unten spielen und man schaut sich oben noch etwas um.
Für das komplette Museum haben wir ungefähr 1 Stunde gebraucht (ohne Spielzeit am Ende). Wir lesen schon immer recht viel, aber nicht immer alles. Wer noch ausführlicher unterwegs ist, der kann gerne 1,5 Stunden einplanen.
Im Museumshop könnt ihr dann noch Playmobil Figuren erwerben oder Blechspielzeug. Ein tolles Erinnerungsstück!