14.04.2026
Fazit
- Gut ausgestattetes Spielzimmer
- Mit Museumsspielplatz
- Sommercafé im Innenhof
- Viele Sitzmöglichkeiten
- Spinde vorhanden (Kleingeld nötig)
- Kinderwagenparkplatz am Empfang
- Kartenzahlung möglich
- Kinderfreundliches Museum
- Auch interessant für Kleinkinder
- Kurze Verweildauer möglich
- Freundliches Personal
- Freier Eintritt für Kinder bis 4 Jahre - danach ermäßigt
- Immer wieder interessante Ausstellungen
- Aufzüge vorhanden
- Wenig Toiletten
- Kein Essen/Trinken gestattet
- Spielzimmer sehr laut und warm
- Kleiner Museumsshop
- Ausstellung nicht immer spannend
- Wenig große Familienspinde vorhanden
Das Spielzeugmuseum in Nürnberg ist ein schönes, kinderfreundliches Museum, das sich besonders gut für einen entspannten Ausflug mit jüngeren Kindern eignet. Die überschaubare Größe, die interaktiven Elemente und das gut ausgestattete Spielzimmer machen den Besuch angenehm und kurzweilig. Auch die zentrale Lage, die fairen Eintrittspreise und das freundliche Personal sprechen klar für das Museum. Besonders praktisch sind zudem Details wie der Kinderwagenparkplatz und – je nach Jahreszeit – der Museumsspielplatz und das Sommercafé im Innenhof. Ein paar Punkte sollte man dennoch im Hinterkopf behalten: Die Ausstellung kann stellenweise etwas eintönig wirken und reißt nicht immer durchgehend mit. Das Spielzimmer ist zudem recht klein, wodurch es schnell voll, laut und warm werden kann. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, Essen oder Getränke im Museum zu verzehren. Insgesamt ist es aber ein liebevoll gestaltetes Museum, das sich gut für einen kürzeren, unkomplizierten Museumsbesuch mit Kindern eignet.
Vorwort
Eigentlich war ein Besuch auf einem Spielplatz geplant, aber das Wetter war leider gar nicht auf unserer Seite, daher haben wir uns spontan für ein Museum entschieden. Unsere Wahl fiel auf das Spielzeugmuseum in Nürnberg 🧸
Gerade für Familien mit kleineren Kindern wirkt das Museum sehr zugänglich und entspannt. Es könnte also ein guter Einstieg in die Museumswelt sein.
Parken, Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Wir waren mit dem Auto in Nürnberg und haben uns für ein Parkhaus in der Nähe der Innenstadt entschieden: Parkhaus Sternentor
Von dort aus müsst ihr ungefähr 11 Minuten zum Museum laufen. Dabei könnt ihr durch die Innenstadt schlendern, ein Eis essen oder bummeln.
Alternativ könnt ihr quasi direkt davor im Parkhaus Hauptmarkt oder Parken im Augustinerhof euer Auto abstellen.
Wer zu Fuß da ist oder mit dem Kinderwagen: Direkt am Empfang gibt es einen Kinderwagenparkplatz, sodass ihr euren Wagen nicht mit durch das Museum nehmen müsst.
Die Öffnungszeiten konnten wir wieder von der Webseite klauen. (Dort findet ihr auch sehr viele Infos zu Veranstaltungen und zum Museum an sich):
| Dienstag bis Freitag | 10 – 17 Uhr |
| Samstag und Sonntag | 10 – 18 Uhr |
| In der Zeit des Christkindlesmarktes auch: Montag | 10 – 17 Uhr |
Die Sonderöffnungszeiten solltet ihr vor eurem Besuch auf der Webseite prüfen.
Und auch die Eintrittspreise habe ich mir wieder geschnappt:
| Erwachsene (ab vollend. 18. Lebensjahr) | 7,50 € |
Ermäßigte | 2,50 € |
Schüler im Klassenverband und Integrationskurse (pro Schüler) | 2,00 € |
Inhaber von Nürnberg-Pass, Fürth-Pass, Erlangen-Pass und Schwabach-Pass (altersunabhängig) | 2,00 € |
Gruppen ab 15 Personen (pro Person) | 7,00 € |
| Kleingruppenkarte (ein Erwachsener und bis zu 3 Kinder unter 18 Jahren, 1 Eltern- bzw. Großelternteil mit 1 oder mehreren eigenen Kindern bzw. Enkelkindern) | 8,00 € |
Die Tickets kauft ihr bequem vor Ort. Und auf der Webseite findet ihr dann auch mehr Infos zu Tages- und Jahreskarten.
Das Museum
Die Ausstellung bietet euch eine Vielfalt an älteren Spielzeugen und ihre Geschichte dazu. Schon im Eingangsbereich befindet sich eine eindrucksvolle Ausstellung.
Es erwarten euch immer wieder interaktive Elemente und viele Infos zu den Spielzeugen, den Herstellern und deren Geschichte. Hier könnt ihr wirklich lange schmökern und Neues lernen.
Die Ausstellung geht im zweiten Stock (über die Treppe oder den Aufzug erreichbar) weitergeführt. Und im dritten Stock findet ihr dann das Ende der Ausstellung sowie das Spielzimmer mit jeder Menge Brettspielen, Bausteinen, Puppenhäusern, Einkaufsladen und vielem mehr.
Eine Sonderausstellung „Games-Geschichte(n) – vom Gesellschaftsspiel zum Computerspiel (und zurück)“ fand bei unserem Besuch ebenfalls statt und ist direkt vom Empfang aus erreichbar.
Im Gebäude verteilt findet ihr immer wieder Sitzmöglichkeiten, sodass man auch zwischendurch kurz verschnaufen kann.
Grundsätzlich ähnelt die Ausstellung sehr dem Städtisches Museum – Zirndorf daher ergänzen sich die beiden Museen sehr gut! Vielleicht besucht ihr zuerst das Museum in Zirndorf für einen Vorgeschmack und taucht im Spielzeugmuseum in Nürnberg etwas tiefer in die Thematik ein.
Für uns war der erste Besuch im Spielzeugmuseum sehr interessant, aber auch etwas anders als erwartet. Da sich das Blechspielzeug schon sehr präsent durch die komplette Ausstellung zieht, wurde es für uns (eher für die Erwachsenen) schneller fad. Die Maus war trotzdem immer wieder am Staunen, daher können wir es trotzdem empfehlen. Auch wenn ihr zuvor in Zirndorf wart.
Ein kleiner Museumsshop ist ebenfalls vorhanden, in dem ihr unter anderem Spielzeug und Erinnerungsstücke kaufen könnt.
In den wärmeren Monaten lohnt sich außerdem ein Blick in den Innenhof: Dort gibt es ein kleines Sommercafé sowie einen Museumsspielplatz, der den Besuch nochmal schön abrundet.
Spielzimmer
Im dritten Stock erwartet euch dann neben dem Ende der Ausstellung auch das toll ausgestattete Spielzimmer. Da es nicht riesig ist, müsst ihr auch damit rechnen, dass es hier sehr voll und laut sein kann. Da es ganz oben im Gebäude ist, wird es auch schnell warm. Die Auswahl an Spielen und Materialien ist wirklich gelungen und bietet für verschiedene Altersgruppen etwas.
Das hat unsere Tochter aber nicht vom Spielen abgehalten. Auch wenn ihr etwas warten müsst, bis das eine oder andere Spielgerät frei wird.
Wir waren froh über die Spielmöglichkeit, allerdings würden wir aufgrund der Lautstärke nicht besonders lange bleiben. Da hat uns der Bereich im DB Museum deutlich besser gefallen. Hier hatte man auch eine Möglichkeit in einem separaten Raum Brotzeit zu machen – das fehlt hier leider komplett, da man überhaupt kein Essen oder Getränke mit ins Museum nehmen darf.